Wir essen von den Rosen nur die Stiele

Connections heißt das Wunderwort, Leute! Die beste Freundin meines Bioladenbesitzers betreibt doch tatsächlich eine neurologische Praxis in Petershagen. Die Arztsuche ist hiermit offiziell beendet. Wer sich jetzt fragt, wo bitte Petershagen ist – das wußte ich bis gestern auch nicht, aber man kommt mit der S-Bahn hin. Jedenfalls ist es jetzt amtlich: Mein Körper hat nichts, was man mit Strommeßgeräten feststellen und beheben kann. Dafür fragte sie mich, ob ich meinen Job denn gern mache und deutete an, dass es möglicherweise was damit zu tun haben könnte, dass mir alles weh tut. Leider bin ich gar nicht der Typ für Sichzusammenreißen, aber manchmal wärs doch schon ganz nützlich, um seine Existenzgrundlage nicht völlig zu gefährden. Und da weiß ich nun nicht, ob ich böse sei soll auf meinen leidenden, kleinen Körper, dass er es nicht schafft, einfach mal die Zähne zusammenzubeißen und zu funktionieren, wie andere ja wohl auch, oder ob ich nicht doch ein bisschen stolz auf ihn bin, dass er sich einfach verweigert, auch wenn er uns beide damit ins Unglück stürzt. Irgendwie mag ich ihn glaube ich dafür.

2 Responses to “Wir essen von den Rosen nur die Stiele”


  1. 1 alkohol November 4, 2007 um 18:15

    Manchmal muss man halt auch mal auf seine inneren Stimmen hören.

  2. 2 butterfly November 5, 2007 um 23:27

    Genau, immer zu seinem Körper halten, der ist der einzige, der einen nicht verlässt bevor man tot ist!


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